

Mit der breiten Einführung einer völlig neuen Technologie wird es auch jede Menge Seitenstränge geben. So wie das Vorhaben der EWE, die ein eigens für Elektrofahrzeuge konfiguriertes Navigationssystem konzipieren:
Die Software analysiert nach Angaben von infoware laufend die voraus liegende Strecke auf Steigung und Gefälle und gleicht die Daten mit dem Ladungsstand der Batterie ab.So wird die optimale Route berechnet, so dass das Ziel auch mit knappem Ladungsstand erreicht werden kann. Dazu errechnet die Fahrzeugelektronik auf Basis der Navigationsdaten die bis zum Ziel erforderliche Energiemenge. Reicht diese nicht aus, können sekundäre Energieverbraucher oder die Höchstgeschwindigkeit zugunsten der Reichweite gedrosselt werden. Bei Bedarf ermittelt die Navigation eine erreichbare Ladestation, und reserviert dort zur voraussichtlichen Ankunftszeit auch gleich einen Termin um Wartezeiten zu vermeiden.
Dieser Artikel befasst sich im Gegensatz zu seinen Vorgängern nicht mit einem aktuellen Thema. Hier geht es auch nicht um einen großen Konzern oder eine neuartige Technologie, sondern um ein Konzept, durch das ich vor über 25 Jahren als Kind schon mit dem Thema Energiemanagement in Kontakt kam.
Das Perpetuum Mobile ist eine Konstruktion, die, einmal in Bewegung gesetzt worden, ständig in Bewegung bleibt, ohne dass Energie zugeführt werden muss. Eine solche Innovation bzw. Konstruktion würde wohl der jeweilige Erfinder heute für viel Geld verkaufen können. Die Menschen versuchten bereits vor über 1200 Jahren eine solche Konstruktion zu bauen. DaVinci fasst irgendwann zusammen, was heute als physikalisch bewiesen gilt: ein mechanisches Perpetuum Mobile ist unmöglich.
Die Idee ist bis heute existent, so auch bei der Augsburger Puppenkiste in einer Folge Jim Knopf. Der Bauplan sieht zumindest simpel aus…

Trotzdem: Man soll niemals nie sagen – vielleicht gelingt es ja doch noch einem cleveren Energiemanager eine zumindest ähnliche und umsetzbare Idee zu entwickeln?
Dieser Zeitstrahl stellt alle Energieprojekte von Google in den letzten Jahre dar. Da geht was:
via earth2tech.com
Wer etwa meint, dass Shell oder BP ganz große Ölproduzenten seien, der täuscht sich gewaltig. Die wahren Global Player hat nun das Forbes-Magazin in einer Präsentation namens “The World’s Biggest Oil Companies” zusammengestellt. Auf Platz 1 der größten ölproduzierenden Konzerne steht, na klar wer kennt sie nicht, “Saudi Aramco”.
Carl Safinas extrem bewegender Vortrag über die nicht sichtbaren Auswirkungen der derzeitigen Öl-Katastrophe im Golf:
Das ZDF Auslandsjournal hat einen Bericht zur vergessenen Ölkatastrophe in Nigeria gedreht. Weitere Bericht dazu gibt es auch beim Guardian, dem Tagesanzeiger und CNN.
Danke an Timi für den Tipp!
In den 80er hat Larry Hagman den Archetypen der texanischen Ölindustrie gespielt. J.R. Ewing war der erste große Wirtschaftsbösewicht in der Geschichte des Fernsehens und alles drehte sich um Öl, Macht, Geld, Frauen und Alkohol.
J.R. Ewing brannte sich regelrecht zur Ölikone bei Milliarden von Menschen ein. Umso geschickter, dass Larry Hagman sich privat sehr um das Thema Solarenergie bemüht, so wird seine Residenz in Californien komplett mit Solarstrom versorgt (die größte private Anlage überhaupt) und er wurde jüngst Unternehmenssprecher der SolarWorld USA.
Ich denke, dass gerade der extrem konservativ wirkende Hagman ein enormer PR-Gewinn für diese Thematik ist.
Spannender Kurzvortrag von der Vision des “Makani Power” Erfinders Saul Griffith:
Der Dokumentarfilm “Home” wurde bereits 2009 uraufgeführt. Da der Film für die Macher eine wichtige Botschaft transportiert, die jeden Erdenbürger interessieren sollte, wurde er zur Veröffentlichung freigegeben, d.h. man kann sich den kompletten Film kostenlos auf Youtube in höchster HD-Qualität ansehen. Der Fim besteht ausschließlich aus digitalen Luftaufnahmen unserer Erde und eine Erzählstimme aus dem Off erklärt wichtige Zusammenhänge rund um die Herausforderungen (globale Erwärmung, Überbevölkerung, Bodenerosion, Ausbeutung natürlicher Ressourcen, Trinkwassermangel und Artenschutz) und möglichen Lösungsansätze (Einsatz von Wind- und Solarenergie und die Rolle des eigenen persönlichen Konsumstils) der Zukunft. Wirklich sehenswert.
Der Tipp kam von Flo.
CNN hat einen interessanten Bericht über das Hamburger Pilotprojekt der Wasserstoffbusse gemacht:
Sie haben nicht nur den ersten Nachtflug eines Solarfugzeuges absolviert, sie waren auch länger als 24 Stunden in der Luft und landeten mit mehr Energien in ihren Akkupacks als bei ihrem Start. Ein sensationeller Erfolg von Solar Impulse.